Finanzdienstleister sieht sich nicht als Übernahmekandidat
MLP will Unabhängigkeit nicht aufgeben

Der Chef des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP, Bernhard Termühlen, sieht sein Unternehmen trotz des niedrigen Börsenwertes auch weiterhin nicht als Übernahmekandidat.

Reuters FRANKFURT. "Wir sehen nach wie vor überhaupt nicht die Notwendigkeit, unsere Unabhängigkeit aufzugeben", sagte Termühlen in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung". "MLP hat eine gesunde Bilanzstruktur, und unsere Geschäftszahlen zeigen, dass wir als unabhängiges Unternehmen weiter erfolgreich sein können", sagte Termühlen. Der MLP-Chef erinnerte daran, dass lediglich 48 Prozent der MLP-Aktien "in fremden Händen" seien.

Termühlen und Unternehmens-Mitgründer Manfred Lautenschläger halten früheren Angaben zufolge insgesamt rund 48 Prozent an MLP. Die übrigen Anteile befinden sich in Mitarbeiter- beziehungsweise in Streubesitz. Auf Grund des stark gesunkenen Aktienkurses von MLP waren in diesem Jahr bereits mehrmals Übernahmespekulationen aufgekommen. Termühlen hat wiederholt betont, dass er und Lautenschläger ihre Aktienpakete nicht verkaufen wollten.

MLP war durch Presseberichte über eine angeblich falsche Bilanzierung in die Schlagzeilen geraten, die MLP jedoch stets vehement zurückwiesen hat. Zum momentanen Geschäftsverlauf wollte sich Termühlen nicht konkret äußern. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es verfrüht, exakte Aussagen zum Geschäftsverlauf im vierten Quartal zu treffen. Aber es war doch schon im dritten Quartal zu sehen, dass wir trotz heftigem Gegenwind operative Stärke zeigen."

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