Finanziell gut aufgestellt
Sony Ericsson Mobile: steigende Handy-Nachfrage in fünf Jahren

Das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson Mobile Communications erwartet in fünf Jahren einen wachsenden Mobilfunkmarkt. Nach Ansicht des Präsidenten des Joint Ventures, Katsumi Ihara, ist das Gemeinschaftsunternehmen, an dem der japanische Elektronikkonzern Sony und der schwedische Handyhersteller Ericsson mit je 50 Prozent beteiligt sind, auf dem besten Weg, im Jahr 2002 die Gewinnzone zu erreichen.

ddp-vwd TOKIO. Finanziell sei man gut aufgestellt, zumal das Joint Venture erhebliche Kostensenkungen ermögliche, sagte Ihara am Dienstag in Tokio. Das Joint Venture ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Bei Erfolglosigkeit haben beide Seiten das Recht, sich aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurückzuziehen.

Ihara räumte ein, dass die Branche immer noch unter der rückläufigen Nachfrage leide. Nach der vollständigen Einführung der UMTS-Mobilfunktechnik sei aber ein Wachstum von 10 bis 15 Prozent zu erreichen, betonte er. Den Marktführer Nokia will Ihara in fünf Jahren überholen. Für das laufende Jahr gehen Schätzungen indessen davon aus, dass der Absatz von Mobiltelefonen um 30 Prozent auf 400 000 Stück zurückgeht.

Das Joint Venture Sony Ericsson Mobile Communications war am 1. Oktober mit 3 500 Mitarbeitern gestartet. Allerdings dauert es noch eine Weile, bis die ersten Gemeinschaftsprodukte auf den Markt kommen: Bis Mitte kommenden Jahres soll es noch Sony - und Ericsson-Handys zu kaufen geben, danach dann unter einem neuen, bislang nicht bekannten Markennamen.

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