Finanzielle Schieflage
Lufthansa schließt finanzielle Beteiligung an australischer Ansett aus

. Die Deutsche Lufthansa hat eine finanzielle Beteiligung am Star-Alliance-Mitglied Ansett Australia ausgeschlossen. "Die Gesellschaft muss ihre Probleme selbst lösen. Unsere Partnerschaft ist eine Marketingpartnerschaft", sagte Unternehmensprecherin Monika Göbel am Mittwoch.

dpa-afx FRANKFURT. Anders als im Fall des feindlichen Übernahmeversuchs beim Partner Air Canada vor gut einem Jahr gehe es lediglich um eine Gesellschaft, "die in finanzielle Schieflage geraten ist".

Auswirkungen des gestörten Ansett-Flugbetriebes auf die Kranichlinie sieht Göbel nicht. So habe das Startverbot für die neun Boeing 767-200 der australischen Gesellschaft keine Konsequenzen für die deutsche Fluggesellschaft. Die Maschinen der Lufthansa-Tochter Condor gehörten zu einer anderen Baureihe, als jene Maschinen, bei denen Haarrisse an den Verbindungsbolzen zwischen Turbine und Flügel zum Startverbot durch die Sicherheitsbehörden geführt hätten.

Passagiere, die mit einem Lufthansa-Ticket nach Neu Seeland fliegen wollten, würden ersatzweise mit den Linienverbindungen der Star-Alliance-Mitglieder Air New Zealand oder Singapore Airlines transportiert. Insgesamt sei ihre Zahl gering, fügte sie hinzu.

Der Kölner Konzern sei nicht um Hilfe gebeten worden, mit eigenen Flugzeugen die entstandenen Lücken im Flugplan zu füllen. Am Dienstag hatte Singapur Airlines eine Boeing 747-400 ausgeliehen. Der asiatische Konzern hält 25 % an der Ansett-Mutter Air New Zealand. Weitere Maschinen stellten Air Canada und Air New Zealand zur Verfügung.

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