Finanzierung des Filmrechtehändlers langfristig gesichert
RTV tilgt durch Verkäufe Großteil der Schulden

Die am Neuen Markt gelistete RTV Family Entertainment hat Rechte und Forderungen aus der so genannten CLT-Ufa-Programmbibliothek an die Muttergesellschaft Ravensburger verkauft und damit überwiegend Schulden getilgt.

Reuters MÜNCHEN. Durch den Verkauf der Kinderprogramme für 32 Mill. DM seien die Bankverbindlichkeiten um 22 Mill. auf 60 Mill. DM gesunken, teilte RTV am Dienstag in München mit. Ende Juni sei RTV noch mit 97 Mill. DM verschuldet gewesen, hieß es. Mit diesen Mitteln und mit Hilfe eines von der BW-Bank bis 2005 verlängerten Konsortialkredits sei die Finanzierung des Filmrechtehändlers langfristig gesichert, hieß es weiter. 10 Mill. DM flössen in das Kerngeschäft.

In den ersten neun Monaten hat RTV nach eigenen Angaben 87 (Vorjahreszeitraum: 65,6) Mill. DM umgesetzt und ist beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 2,4 Mill. DM in die Gewinnzone gekommen. In den ersten neun Monaten 2000 stand nach den um zusätzliche Abschreibungen korrigierten Zahlen noch ein Ebit-Verlust von 15 Mill. DM zu Buche. Für 2001 rechnet RTV weiter mit einem Gewinn von drei Mill. DM vor Steuern und Zinsen und einem Umsatz von 110 Mill. DM.

Der Kurs der RTV-Aktie war in Erwartung der Quartalszahlen an den vergangenen beiden Handelstagen bei hohen Umsätzen um insgesamt 0,24 Euro auf 2,20 Euro gestiegen.

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