Finanzkrise
Osteuropabank will Reformstaaten mit Rekordinvestitionen stützen

Die Osteuropabank (EBRD) will im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise im nächsten Jahr die Rekordsumme von sieben Mrd. Euro investieren. Zusammen mit weiteren Mitteln von EBRD-Handelspartnern könnten somit 2009 über 20 Mrd. Euro zusammenkommen, teilte die von dem Deutschen Thomas Mirow geführte Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung am Donnerstag mit.

rtr LONDON. Die Summe muss noch von den 63 Trägern der Bank genehmigt werden. Der Löwenanteil der wegen der Krise zusätzlich eingeplanten Gelder soll in mitteleuropäische Reformländer wie Polen, Ungarn und Tschechien fließen. Auch der westliche Balkan sowie Staaten im Kaukasus und in Zentralasien bilden einen Schwerpunkt der Investitionen der Bank.

Die EBRD wurde Anfang der 90er Jahre gegründet, um den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft zu erleichtern. Die Finanzkrise hat viele dieser Staaten mit voller Wucht getroffen. Ihre Volkswirtschaften und Währungen sind teilweise unter enormen Druck geraten, weil sich internationale Investoren reihenweise zurückziehen. Mit den verstärkten Investitionen will die EBRD den Trend nächstes Jahr umkehren.

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