Finanzplan soll Auskunft über Schuldentilgung geben
Gigabell will Insolvenzantrag zurückziehen

Das Telekommunikations- und Internetunternehmen arbeite derzeit an einem Restrukturierungsprogramm. Mit dem Plan wolle Gigabell seine Überlebensfähigkeit beweisen, erläuterte die Sprecherin.

dpa-afx FRANKFURT. Die Frankfurter Gigabell AG will ihren Antrag auf Zahlungsunfähigkeit bis Mitte Okotober zurückziehen. Das sagte Firmensprecherin Simona Blank am Montag in Frankfurt im Gespräch mit dpa-AFX. Das Telekommunikations- und Internetunternehmen arbeite derzeit an einem Restrukturierungsprogramm, das dem Gericht vorgelegt werden soll. Mit dem Plan wolle Gigabell seine Überlebensfähigkeit beweisen, erläuterte die Sprecherin. Der Finanzplan soll Auskunft darüber geben, wie Gigabell seine Schulden begleichen könne, fügte sie hinzu.

Spekulationen, wonach Saunalahti neben den offenbar erworbenen 56% Aktien noch eine Offerte für die ausstehenden Titel abgeben wolle, kommentierte sie nicht. Bislang hat Gigabell noch nicht bekannt gegeben, welchen Anteil die Finnen von Konzernchef Daniel David übernommen haben. Blank sagte, zum Börsengang von Gigabell im August 1999 habe David 80% an Gigabell gehalten; in der Folgezeit habe er seine Anteile aber reduziert. Allerdings sagte sie nicht, bis zu welcher Größenordnung. Ebenso wenig nahm sie zu Spekulationen Stellung, wonach David zurücktreten werde. Der Markt hatte auf diese Gerüchte mit einem hektischen Kursausschlag reagiert.

Händler berichteten über auf dem Parkett kursierende Spekulationen, wonach der Kauf des Aktienpakets von David an die Bedingung geknüpft sei, dass Gigabell seine Schulden innerhalb von sechs Monaten zurückzahlen werde.

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