Finanzspritze für Tochterunternehmen Winterthur
Credit Suisse schreibt rote Zahlen

Die Schweizer Großbank Credit Suisse Group (CSG) ist im 2. Quartal 2002 vor allem wegen des schlechten Versicherungsgeschäfts in den roten Bereich gerutscht.

dpa ZÜRICH. Wie der Konzern heute mitteilte, belief sich der Reinverlust auf 579 Mill. sfr (rund 397 Mill. ?). Im 2. Quartal 2001 war noch ein Reingewinn von 1,3 Mrd. sfr ausgewiesen worden. Im 1. Halbjahr 2002 belief sich das Minus auf 211 Mill. sfr im Vergleich zu einem Plus von 2,7 Mrd. sfr in den ersten sechs Monaten 2001.

Für das Gesamtjahr 2002 erwartet Konzernchef Lukas Mühlemann weitere Verluste im Versicherungsbereich. Im 2. Quartal 2002 schlug vor allem die negative Entwicklung bei den 1997 übernommenen Winterthur-Versicherungen zu Buche. Um die Ertragskraft wieder herzustellen, sollen die Kapitalbasis der Winterthur weiter gestärkt und Kostensenkungsprogramme beschleunigt werden.

Bereits im vergangenen Juni war eine Finanzspritze in Millionenhöhe für das Tochterunternehmen angekündigt worden. Die Ergebnisse des Bankgeschäfts bezeichnete CSG angesichts der schwierigen Marktlage an den Finanzmärkten als solide. Die verwalteten Vermögen wurden per Ende Juni mit rund 1,3 Bill. sfr angegeben. Das waren fast zehn Prozent weniger als Ende Dezember 2001.

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