Finanzspritze soll etwa zu zwei Dritteln von der Bayerischen LB kommen
BayernLB verschiebt Entscheidung zu Premiere-Gelder

Der Kreditausschuss der Bayerischen Landesbank hat nach Angaben aus Branchenkreisen die Entscheidung über eine Finanzspritze für den angeschlagenen Kirch-PayTV-Sender Premiere verschoben.

rtr MüNCHEN. Auf der Sitzung am Donnerstagabend sei noch keine Entscheidung über die geplante Zwischenfinanzierung von rund 100 Mill. ? gefallen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus den Kreisen. Die Vorstände der beiden Gläubigerbanken BayernLB und Hypo-Vereinsbank (HVB) hatten die Finanzspritze bereits Anfang der Woche unter dem Vorbehalt genehmigt, dass Premiere in den Verhandlungen mit seinen Rechtelieferanten über Preissenkungen Erfolge aufzeigen kann. Das Geld soll dem defizitären Sender bis zum Einstieg neuer Investoren das Überleben sichern.

Ein Sprecher der BayernLB wollte die Angaben nicht kommentieren. Nach Angaben aus Bankenkreisen soll die Finanzspritze etwa zu zwei Dritteln von der Bayerischen Landesbank, zu einem Drittel von der HVB gezahlt werden.

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