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Finanztitel reagieren nervös auf unklaren Wahlausgang

Die Finanzfirmen an der Wall Street hatten sich George W. Bush als klaren Wahlsieger gewünscht. Von dem Republikaner versprechen sich die Banker nämlich einen Anstieg der Konsumausgaben, weil Bush Steuersenkungen und ein größeres privates Engagement bei der Rentenvorsorge angekündigt hatte.

Doch ein klarer Wahlsieg blieb aus und die Finanztitel reagierten entsprechend nervös. Zu dem negativen politischen Umfeld kamen noch die ernüchternden Aussagen der Bear Stearns-Analystin Amy Butte: Bear Stearns reduzierte die Kaufempfehlung für Morgan Stanley Dean Witter von "attraktiv" auf "neutral" und korrigierte die Gewinnerwartungen für Lehmann Brothers und Goldman Sachs nach unten. Die Gewinnerwartung pro Aktie im vierten Quartal für Goldman wurde von 1,70 Dollar auf 1,60 Dollar reduziert. Das Papier von Morgan Stanley gab im Tagesverlauf um fast fünf Prozent nach, Lehman Brothers fielen um sechs Prozent, Goldman Sachs um ein Prozent.

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