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Findungskommission führt erste GesprächeDPA-Datum: 2004-07-07 12:40:28

Frankfurt/Main (dpa) - Die vierköpfige Findungskommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Suche eines neuen Bundestrainers hat bereits erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten geführt. Dies erklärte Franz Beckenbauer in München.

Frankfurt/Main (dpa) - Die vierköpfige Findungskommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Suche eines neuen Bundestrainers hat bereits erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten geführt. Dies erklärte Franz Beckenbauer in München.

«Wir werden schnell handeln. Aber es ist fraglich, ob wir auch einen schnellen Abschluss finden, denn alle Kandidaten stehen unter Vertrag», sagte Beckenbauer am Rande der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des WM-Sieges 1974.

Kandidat Nummer 1 bleibt Otto Rehhagel, der wieder in Deutschland eingetroffen ist. «Auf Grund seiner Erfolge kommt man an ihm nicht vorbei», sagte Beckenbauer. Rehhagels Vertrag in Griechenland läuft noch bis 2006. Der 65-Jährige wollte sich zu den Spekulationen um eine Nachfolge des zurückgetretenen Teamchefs Rudi Völler nicht äußern. Nach Aussage von Jannis Oikonomidis, Generalsekretärs des griechischen Fußball-Verbandes (EPO), habe Rehhagel in einem Gespräch beteuert, seinen Vertrag beim Europameister erfüllen zu wollen.

Eine baldige Lösung strebt Beckenbauer auch im Machtkampf um die DFB-Führung zwischen Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und Schatzmeister Theo Zwanziger an. «Zwei Kandidaten ist die schlechteste Lösung. Das können wir bis zum Bundestag im Oktober nicht durchhalten», warnte Beckenbauer vor einer Schlammschlacht.

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