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Finmeccanica erwartet 2005 mehr als elf Milliarden Euro Umsatz

Der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Finmeccanica erwartet für 2005 einen Umsatz von mehr als elf Mrd. Euro. Der Umsatz werde von der Eurosystems-Kooperation mit BAE Systems und dem Kauf des restlichen Anteils an dem Helikopter-Joint-Venture Agustawestland vom britischen Automobil- und Flugzeugzulieferer GKN begünstigt, sagte der Unternehmenschef Pier Francesco Guarguaglini in einem Interview mit der französischen Zeitung "Les Echos" (Montagsausgabe).

dpa-afx MAILAND. Der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern Finmeccanica erwartet für 2005 einen Umsatz von mehr als elf Mrd. Euro. Der Umsatz werde von der Eurosystems-Kooperation mit BAE Systems und dem Kauf des restlichen Anteils an dem Helikopter-Joint-Venture Agustawestland vom britischen Automobil- und Flugzeugzulieferer GKN begünstigt, sagte der Unternehmenschef Pier Francesco Guarguaglini in einem Interview mit der französischen Zeitung "Les Echos" (Montagsausgabe).

Für 2006 bekräftigte Guarguaglini das Ziel, nach der Reorganisation seiner Aktivitäten einen Umsatz im Kernbereich Luft- und Raumfahrt von zehn Mrd. Euro zu erwirtschaften.

Eurosystems ZUM Jahresende Unter Dach und Fach

Zum Jahresende erwartet der Unternehmenschef, dass die Eurosystems- Kooperation mit BAE Systems sowie das Satelliten-Gemeinschaftsunternehmen mit Alcatel unter Dach und Fach sein werden. "Wir befinden uns im Endstadium. Mit BAE Systems entwickeln sich die Dinge etwas schneller", sagte Guarguaglini. Dies sei auf Grund der Größe des Gemeinschaftsunternehmens aber normal.

Zudem gehe er davon aus, dass Finmeccanica den restlichen Anteil an Agustawestland bis zum Jahresende erworben haben wird. Das Unternehmen habe bereits die Genehmigung aus Brüssel, warte aber noch auf das grüne Licht aus Großbritannien, sagte er. Den Kauf will der italienische Luft- und Raumfahrtkonzern teilweise mit der Veräußerung von 50 Mill. bis 55 Mill. Aktien von Stmicroelectronics an die italienische Cassa Depositi e Prestiti finanzieren.

Zudem plane Finmeccanica Zukäufe von kleineren und mittleren Hochtechnologieunternehmen in den USA. Guarguaglini fügte hinzu, dass nach der Vollendung der Allianz mit Alcatel und der Integration der beiden Geschäfte, eine Verbindung mit der EADS Satelittensparte Astrium geprüft werden könnte. Allerdings führte er dies nicht näher aus.

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