Finnen stellen zudem neuen Communicator 9500 vor
Nokia und IBM rüsten gemeinsam Communicator auf

Der finnische Handy-Hersteller und der US-Computerkonzern wollen dem Markt für Mobilfunklösungen für Unternehmen neue Impulse verleihen. Nokias Communicator mit aufklappbarer Tastatur soll zusammen mit mobilen Software-Lösungen von IBM eine Reihe von neuen Funktionen für den professionellen Einsatz erhalten.

HB CANNES. Ziel der vereinbarten Kooperation sei es, neue Mobilfunklösungen für den Einsatz in Unternehmen zu entwickeln, teilte Nokia auf der Mobilfunkmesse 3GSM World Congress in Cannes mit. Speziell für dieses Marktsegment stellte Nokia auch den neuen Communicator 9500 vor, der als einer der ersten Mobilfunkgeräte sowohl den Funkstandard GPRS als auch den drahtlosen Übertragungsstandard Wi-Fi unterstützt.

Jedes Unternehmen werde von der Mobilität profitieren, sagte Nokia-Manager Mary McDowell. Die Zusammenarbeit der Unternehmen zielt vor allem auf die Entwicklung von Anwendungen zum Einsatz etwa in der pharmazeutischen Industrie, bei Versicherungen und Behörden. Erste Kunden seien unter anderem DaimlerChrysler und Ricoh, hieß es. Nokia habe bereits gemeinsam mit IBM eine stabile Plattform auf der Basis der Programmiersprache Java entwickelt.

Der Communicator 9500 soll voraussichtlich im vierten Quartal 2004 auf den Markt kommen. Das Triband-Handy ist ebenfalls für den Unternehmenseinsatz konzipiert und soll neben E-Mail-Funktion und integrierter Kamera auch den Übertragungsstandard Bluetooth unterstützen und über spezielle, in der Unternehmenskommunikation erforderliche Sicherheitstechniken verfügen.

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