Finnland will Streit rasch beilegen
Einigung über Telia-Sonera-Board naht

Finnland will sich um eine Beilegung des Streits über die Besetzung des Boards der fusionierenden Telekom-Gesellschaften Telia und Sonera bis Ende der Woche bemühen.

Reuters HELSINKI. "Unser Ziel ist es, wenn möglich noch in dieser Woche einen Abschluss zu erreichen, aber ich kann keine Garantien geben", sagte der finnische Kommunikationsminister Kimmo Sasi am Mittwoch vor der Presse in Helsinki. Sollte eine Einigung bis zum Ablauf der Umtauschfrist der Sonera-Aktien in Telia-Anteile am Freitag nicht gelingen, wäre die erste grenzüberschreitende Fusion zweier ehemals staatlicher Telefon-Monopolgesellschaft im Volumen von 5,7 Milliarden Euro gefährdet.

Der Streit zwischen den Mehrheitseignern der schwedischen Telia, deren Kapital zu 71 Prozent beim schwedischen Staat liegt, und der zu 51 Prozent von Finnland gehaltenen Sonera hatte sich an der Berufung von Telia-Chef Anders Igel als Board-Vorsitzenden der fusionierten Gesellschaft entzündet. Während Schweden Igel als Chef von TeliaSonera bis zur ersten Hauptversammlung favorisiert, um ihn dann durch einen unabhängigen Kandidaten abzulösen, fordert Finnland unmittelbar einen unabhängigen Chef für das neu entstehende Unternehmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%