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Firestone: Vielzahl von Faktoren verantwortlich für Unfälle

Reuters NASHVILLE. Der US-Reifenhersteller Firestone hat die im Zusammenhang mit einigen seiner Reifentypen stehenden tödlichen Autounfälle in den USA auf eine Vielzahl von Faktoren zurückgeführt. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, neben Herstellungsfehlern habe ein niedriger Reifendruck sowie eine ungünstige Beladung bei den betroffenen Fahrzeugen die Unfälle mitverursacht. Derzeit arbeite Firestone in seinem Werk im Bundesstaat Illinois an der Verbesserung der Reifen. In dem Werk Decatur habe es zudem Probleme bei der Haftung der Laufflächen gegeben.

Im August hatte Firestone, eine Tochter der japanischen Bridgestone Corp, einen Rückruf von 6,5 Mill. Reifen gestartet. Hintergrund der vor allem in den USA laufenden Aktion sind Unfälle von Fahrzeugen mit Firestone-Reifen, bei denen sich die Lauffläche gelöst haben soll. Damit wurden nach bisherigen Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSA rund 148 Unfalltote in Verbindung gebracht. Überwiegend wurde das in den USA meistverkaufte Geländewagenmodell Ford Explorer mit den Reifen ausgestattet.

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