Firmen äußerten sich nicht dazu
Nestlé will Hershey-Schokolade schlucken

Nestle habe ein vorläufige Offerte von 82 $ bis 85 $ je Aktie unterbreitet, berichtete das US-Blatt "USA Today" am Montag.

HB/dpa NEW YORK. Andere Interessenten sind nach Medienberichten der amerikanische Nahrungsmittelriese Kraft Foods und die britische Cadbury-Schweppes. Eine Entscheidung könne in einigen Wochen bei dem Unternehmen in Hershey (Pennsylvania) fallen. Die Firmen äußerten sich nicht.

Nestlé hatte im Vorjahr 10 Mrd. $ für den amerikanischen Tiernahrungsmittel-Hersteller Ralston-Purina gezahlt. Das schweizerische Unternehmen hat inzwischen auch den großen US- Speiseeis-Hersteller Dreyer's Grand Ice Cream und die Chef-America- Lebensmittelmarken gekauft. Hershey hatte im vergangenen Jahr 4,6 Mrd. $ umgesetzt und 207 Mill. $ verdient.

Die 108 Jahre alte Gesellschaft wurde von der Stiftung Hershey Trust Co. zum Verkauf gestellt. Diese kontrolliert 77 % der stimmberechtigten Hershey-Aktien und 31,4 % der regulären Aktien des Unternehmens. In Pennsylvania laufen die Mitarbeiter des Unternehmens, die Bürger und die Landes- und Lokalpolitiker gegen den Verkauf von Hershey Sturm. Mike Fisher, der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates, hatte der Zeitung zufolge am Freitag bei einem Gericht beantragt, den Verkauf zu blockieren.

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