Firmengründer bereits verstorben
Hewlett-Packard: vom Garagenunternehmen zum Weltkonzern

Hewlett-Packard, einer der Pioniere der Elektronik-Branche, startete 1939 in einer Garage in Kalifornien. Als Startkapital hatten die Ingenieure William Hewlett und David Packard 538 $ in der Tasche. Das erste Produkt, ein Gerät zur Erzeugung von Audiosignalen, wurde unter anderem von Walt Disney für den Streifen "Fantasia" gekauft.

dpa HAMBURG. Der Zweite Weltkrieg erhöhte die Nachfrage nach elektronischen Geräten und der HP-Umsatz stieg 1943 über eine Million $. 1957 ging das Unternehmen an die Börse. 1972 brachte Hewlett-Packard erstmals einen Taschenrechner mit wissenschaftlichen Funktionen auf den Markt. In den folgenden Jahren machte sich HP neben Computern auch mit seinen Druckern einen Namen.

Auch nach dem deutlichen Kursrückgang infolge der Krise der Technologiebranchen liegt der Marktwert von HP bei 45 Mrd. $. Im vergangenen Quartal (31. Juli) erlebte das Unternehmen einen Gewinneinbruch um 89 % auf 111 Mill. $. Auch der Umsatz (2000: 48,8 Mrd. $) war rückläufig. Zu Sanierung wurde der Abbau von 9000 Stellen beschlossen.

Die Firmengründer haben den Welterfolg ihres Unternehmens miterlebt. Packard starb 1996, Hewlett im Januar dieses Jahres. Ihre Söhne sitzen in der Unternehmensführung. Auch im Personalbereich zeigte sich HP als Vorreiter: 1999 gehörte Carly Fiorina (46) zu den ersten Frauen an der Spitze eines großen US-Konzerns. Sie soll auch nach dem Kauf von Compaq den neuen Giganten führen.

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