Firmenkonsortium zahlt 2,6 Mrd. Euro
Eon verkauft Elektroniksparte

Der Kaufpreis für die in der Distribution von elektronischen Bauteilen und Systemen tätigen Gesellschaften beträgt rund 2,6 Mrd. Euro.

ppd. DÜSSELDORF. Der Energie- und Spezialchemie-Konzern Eon AG, Düsseldorf, trennt sich von seiner Elektroniksparte. Die von der Zwischenholding Veba Electronics geführten Konzernunternehmen Memec, Wyle, EBV Elektronik, Raab Karcher Electronic Systems und Atlas Services werden für 2,6 Mrd. Euro an ein europäisch-amerikanisches Firmenkonsortium verkauft. Käufer sind der britisch-deutsche Schroder Ventures Funds sowie die beiden US-Unternehmen Arrow Electronics und Avnet, gab Eon am Montag bekannt.

Eon ist aus der Fusion der beiden Traditionskonzerne Veba, Düsseldorf, und Viag AG, München, hervorgegangen. Deutschlands drittgrößtes Industrieunternehmen beschäftigt 220 000 Mitarbeiter und kommt auf einen Umsatz von 76 Mrd. Euro. Zum Konzern gehören die Stromversorger Preussen Elektra und Bayernwerk sowie die Spezialchemie-Unternehmen Degussa-Hüls und SKW Trostberg.

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