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First Union/Wachovia: Zusammenrücken im US-Bankensektor

First Union übernimmt den Konkurrenten Wachovia für 13,4 Milliarden Dollar. Durch die Akquisition entsteht die viertgrößte Bank in den Vereinigten Staaten.

Nebst der geplanten Übernahme hat First Union am Montag Quartalszahlen gemeldet, die im Rahmen der Analystenerwartungen lagen.
Den Wachovia-Aktionären werden zwei First Union-Aktien pro Wachovia-Papier angeboten. Dies entspricht einer Prämie von vergleichsweise bescheidenen sechs Prozent.
Die Bankenbranche hat in den USA mit Kreditverlusten und rückläufigen Gewinnen zu kämpfen. Durch das Zusammengehen wollen die beiden Banken Synergien und Kosteneinsparungen erreichen. In den nächsten drei Jahren sollen 7.000 Arbeitsplätze gestrichen werden, die Hälfte davon durch Entlassungen. Das neue Unternehmen wird über 19 Millionen Kunden betreuen, 90.000 Personen beschäftigen und Vermögen in der Höhe von 324 Milliarden Dollar verwalten.
Durch das Zusammenlegen der Geschäftsbereiche sollen jährlich 890 Millionen Dollar gespart werden. Es werden einmalige Synergiekosten von knapp 1,5 Milliarden Dollar anfallen. Die Fusion soll bis zum dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Der neue Vorstand wird je zur Hälfte von First Union und Wachovia-Managern besetzt werden.
Von Begeisterung über den Deal ist in der Investorengemeinde wenig zu spüren. Das Analystenhaus UBS Warburg stuft das Papier von First Union auf "halten" ab.

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