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Fischer führt Krisengespräche im Darfur-KonfliktDPA-Datum: 2004-07-12 07:52:56

Khartum (dpa) - Angesichts der humanitären Krise im Sudan führt Außenminister Joschka Fischer (Grüne) heute Gespräche in Khartum. Er will Druck auf die Regierung ausüben, dass sie wie zugesagt die arabisch-stämmigen Milizen in Darfur entwaffnet.

Khartum (dpa) - Angesichts der humanitären Krise im Sudan führt Außenminister Joschka Fischer (Grüne) heute Gespräche in Khartum. Er will Druck auf die Regierung ausüben, dass sie wie zugesagt die arabisch-stämmigen Milizen in Darfur entwaffnet.

Diese haben dort mehr als eine Million Menschen terrorisiert und in die Flucht getrieben. Fischer will zudem darauf dringen, dass alle Hürden für die Hilfsorganisationen in dem Krisengebiet im Westen des ostafrikanischen Landes abgebaut werden.

Ende Juni hatten UN-Generalsekretär Kofi Annan und US-Außenminister Colin Powell der sudanesischen Regierung die Zusage abgerungen, die marodierenden Milizen, die von Khartum unterstützt werden, zur Verantwortung zu ziehen. Im Darfur-Konflikt sind Schätzungen zufolge rund 30 000 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung hat eine unabhängige Untersuchung der Menschenrechtsverletzung gefordert und die Gelder für die humanitäre Hilfe erhöht.

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