Fischer schaltet sich ein: GSG 9 sucht nach Sahara-Verschollenen

Fischer schaltet sich ein
GSG 9 sucht nach Sahara-Verschollenen

Zur Suche nach den Sahara-Verschollenen hat die Bundesregierung Spezialkräfte der Grenzschutzgruppe neun (GSG 9) nach Algerien geschickt. Wie die dpa am Dienstag aus Sicherheitskreisen erfuhr, sind unter den fünf am Sonntag nach Algier entsandten deutschen Beamten auch Experten der Anti-Terror-Einheit.

HB/dpa BERLIN/ALGIER. Es gehe derzeit aber nicht um eine etwaige Befreiungsaktion der 29 Vermissten, hieß es. Die Experten beschäftigten sich mit der Suche nach den Verschollenen, von denen weiterhin jede Spur fehle.

Bundesaußenminister Joschka Fischer hat sich inzwischen in den Fall eingeschaltet. Fischer telefonierte nach dpa-Informationen bereits vergangenen Samstag mit seinem algerischen Amtskollegen Abdelaziz Belkhadem. Fischer habe in dem Gespräch seine große Besorgnis über den mysteriösen Fall geäußert und jede Hilfeleistung der Bundesregierung angeboten, hieß es. Der algerische Außenminister habe volles Engagement seines Landes bei der Suche nach den vermissten Touristen und die Einbindung der deutschen Seite zugesagt.

Derzeit werden mindestens 29 Europäer in der algerischen Sahara vermisst. Inzwischen stellte sich heraus, dass darunter 15 statt 16 Deutsche sind. Einer der Vermissten lebt zwar in Deutschland, ist aber schwedischer Staatsbürger. Außerdem sind acht Österreicher, vier Schweizer und ein Niederländer spurlos in der Wüste verschwunden.

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