Fischer setzt Frist für bessere Kennzeichnung
Kein ungezeichnetes britisches Rindfleisch in Deutschland

dpa BERLIN. Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) hat versichert, dass es vom Januar 2001 an kein ungekennzeichnetes britisches Rindfleisch mehr nach Deutschland gelangen wird. Im Inforadio Berlin-Brandenburg betonte sie am Montag, dass sie den anderen europäischen Ländern bis zum Jahresende eine Frist zur Verbesserung der Kennzeichnung gesetzt habe. Falls diese nichts unternähmen, werde von ihnen kein Rindfleisch mehr abgenommen. Auch die EU-Landwirtschaftsminister beraten am heutigen Montag in Brüssel über die europaweite BSE-Krise und zu ergreifende Gegenmaßnahmen. Im Gespräch ist eine erhebliche Ausweitung von BSE-Tests.

Einfuhrverbot für britisches Schaffleisch wird geprüft

Fischer bestätigte, dass in Deutschland derzeit ein Einfuhrverbot für britisches Schaffleisch geprüft werde. Es gebe entsprechende ernst zu nehmende Stimmen in der Forschung, die eine Übertragbarkeit des BSE-Erregers über Schafe für möglich hielten. Eine Entscheidung darüber werde aber erst am Mittwoch in einer Expertenrunde im Bundesgesundheitsministerium getroffen. Dann solle auch entschieden werden, ob ein Einfuhrverbot für französisches Rindfleisch verhängt wird. Fischer betonte, ihr wäre in einem so eng verflochtenen Wirtschaftsraum wie Europa eine einheitliche Lösung lieber als nationale Alleingänge zur Bekämpfung der BSE-Gefahr.

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