Fishers Zwischenruf
Stoppen Sie Gewinne

Kursschwankungen! Volatilität! Beängstigend! Können Sie Kursrückgänge mit Stop-Loss einschränken, indem Sie ein willkürliches Limit setzen, unter dem Sie automatisch verkaufen – und dann auf bessere Tage warten? Nein! Kursschwankungen sind normal. Erwarten Sie 2008 mehr davon!
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Kursschwankungen! Volatilität! Beängstigend! Können Sie Kursrückgänge mit Stop-Loss einschränken, indem Sie ein willkürliches Limit setzen, unter dem Sie automatisch verkaufen - und dann auf bessere Tage warten? Nein! Kursschwankungen sind normal. Erwarten Sie 2008 mehr davon - dies sagt nichts darüber aus, wie sich Kurse entwickeln. Hält Aktien nicht unten!

Stop-Loss verursacht Verluste. Es klingt gut - wer würde seine Verluste nicht stoppen wollen? Aber im günstigsten Falle erhöht dies einfach die Gebühren. Langfristig verhindern Stop-Loss-Limite keine Verluste und begrenzen sogar Erträge. Warum? Stop-Loss geht davon aus, dass eine Aktie, die verliert, weiterhin verlieren wird! Wenn das stimmen würde, müssten Sie nur Aktien kaufen, die oben und nicht unten wären, und Sie wären superreich - aber das funktioniert nicht. Vergangene Kursbewegungen alleine prognostizieren gar nichts. Die nächste Bewegung für jegliche Aktie ist 50-50, es sei denn, Sie sind in der Lage, sie vorauszusagen. Eine Aktie kann um jeden Betrag fallen und sich dann nach oben bewegen.

Wenn Sie einen Stop-Loss verwenden wollten, dann bei welchem Level? 15 Prozent? 20 Prozent? Was, wenn die Aktie um 21 Prozent fällt, Sie verkaufen, dann steigt sie um 20 Prozent? Sie haben eine Gebühr bezahlt, um bei einem relativen Tiefstand zu verkaufen, und haben den Anstieg verpasst. Nicht clever! Auf lange Sicht geschieht dies in der Hälfte aller Fälle. Sollten wir denn nicht niedrig kaufen und hoch verkaufen, nicht umgekehrt? Historische Studien zeigen, dass kein Level für Stop-Loss - zehn Prozent, 35 Prozent, sogar 80 Prozent - zu marktübertreffenden Erträgen führt. Sogar wenn eine Aktie um 80 Prozent fällt, ist es reine Vermutung, was als nächstes passiert.

Betrachten Sie es anders. Eine 50 Euro Aktie, die Sie kaufen, steigt auf 100 Euro. Dann kauft sie Franz, und sie fällt auf 80 Euro - runter um 20 Prozent. Sollten Sie beide verkaufen? Oder nur Franz mit seinem höheren Einstiegspreis? Keine richtige Antwort - für sich allein genommen sagt der Kurs Ihnen nichts über zukünftige Bewegungen aus. Im besten Falle erhöht Stop-Loss die Gebühren, was alleine schon die Erträge mindert. Vergessen Sie Stop-Loss und fürchten Sie keine Kursschwankungen. Große Bewegungen können große Erträge bedeuten.

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