Flächenbereinigt sank Umsatz
AVA verbucht Gewinneinbruch

Der mehrheitlich zu Edeka gehörende Handelskonzern AVA hat im ersten Quartal 2003 unter anderem wegen hoher Verluste in der Baumarktsparte einen Gewinneinbruch verzeichnet.

Reuters BIELEFELD. Das Ergebnis vor Steuern sei von Januar bis März auf 5,2 Millionen Euro zurück gegangen nach 21,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das im Kleinwertesegment SDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Belastend hätten sich Anlaufkosten nach der starken Expansion in der zweiten Jahreshälfte 2002 ausgewirkt. Darüber hinaus habe die defizitäre Baumarktsparte ihre Verluste ausgeweitet und vor Steuern einen Fehlbetrag von 14,3 (Vorjahr 9,8) Millionen Euro verbucht.

Der Einzelhandelsumsatz stieg aufgrund der Neueröffnung zweier SB-Warenhäuser und zweier Baumärkte sowie durch das neue Marktkauf-Einkaufszentrum in Moskau um 3,3 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, flächenbereinigt sank er indes um 0,6 Prozent.

Bei der Umsatzentwicklung ist zu berücksichtigen, dass das für den Handel nicht unbedeutende Ostergeschäft in den April und nicht wie im Vorjahr ins erste Quartal gefallen ist. Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge um 3,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftigte AVA seine Prognose, die ein Umsatzplus von 2,5 Prozent vorsieht sowie eine Ergebnisverbesserung.

2002 hatte AVA wegen eines erhöhten Verlustes in der Baumarktsparte einen Rückgang des Überschusses auf 20,6 (Vorjahr 84,4) Millionen Euro verbucht. Der Umsatz sank um 2,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.

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