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Flaute: Agilent entlässt 4000 Mitarbeiter

Die Entlassungen im Silicon Valley reißen nicht ab. Der Messgeräte-Hersteller Agilent wird 4000 Mitarbeiter entlassen, das sind neun Prozent der Belegschaft. Zudem werden die Gehälter der verbliebenen Angestellten um zehn Prozent gekürzt.

Agilent

erklärte, damit auf die schwache Marktlage reagieren zu müssen. Das Unternehmen hat am Montag nach Handelsschluß Quartalszahlen veröffentlicht. Für das dritte Quartal weist Agilent einen Verlust von 24 Cents pro Aktie aus. Das sind zwar elf Cent weniger als die Analysten erwartet hatten. Im Vorjahresquartal hatte Agilent jedoch noch 155 Millionen Dollar Gewinn - 34 Cent pro Aktie - verbuchen können. Für das vierte Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von 50 bis 70 Cent pro Aktie - Analysten hatten nur 17 Cent veranschlagt. Mit der sinkenden Nachfrage auf dem Handy-Markt sei der Bedarf an Funk- und Halbleitertestern drastisch gesunken. "Die Flaute ist schlimmer und dauert länger als wir erwartet hatten", sagte Agilent-Chef Ned Barnholt in Palo Alto (Kalifornien). "Zwar gibt es Anzeichen für einen langfristigen Aufschwung, aber in nächster Zeit wird der Abwärtstrend nicht umzukehren sein."

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