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Flirt-Wettkampf in Köln: Tim überzeugt mit Tischdecken

Köln (dpa) - Sein Hüftschwung hatte Klasse. Natürlich, sexy und selbstbewusst wirkte der braun gebrannte Tim Danilo Hucklenbruch aus München, als er über den Catwalk stolzierte und die vierköpfige Jury anflirtete. Und auch mit seiner Kreativität beim Tischdecken für das erste Rendezvous zu Hause machte der 26 Jahre alte Schauspieler eine so gute Figur, dass er in Köln zum deutschen «Flirtstar 2004» gekürt wurde.

Köln (dpa) - Sein Hüftschwung hatte Klasse. Natürlich, sexy und selbstbewusst wirkte der braun gebrannte Tim Danilo Hucklenbruch aus München, als er über den Catwalk stolzierte und die vierköpfige Jury anflirtete. Und auch mit seiner Kreativität beim Tischdecken für das erste Rendezvous zu Hause machte der 26 Jahre alte Schauspieler eine so gute Figur, dass er in Köln zum deutschen «Flirtstar 2004» gekürt wurde.

Bei dem Wettbewerb eines Kondomherstellers setzte sich Hucklenbruch gegen 14 Konkurrenten durch. Zweiter wurde Ingo Karkhof aus Bochum, der im Stechen gegen den Münchner verlor.

Die Kandidaten mühten sich in schlabberigen schwarzen Overalls um eine gute Figur, was für manche ein besonderer Ansporn zu sein schien: «Ich werde der Flirtstar, weil ich trotz des Overalls lachen kann», gibt sich die spätere Drittplatzierte Anna Gniatczyk (24) aus Rostock vor dem Wettbewerb siegessicher. Doch bevor sie und die anderen ihre Preise entgegennehmen konnten, mussten die Kandidaten einen vierstufigen Flirtparcours hinter sich bringen.

Zunächst mussten die sieben Männer und sieben Frauen ihren persönlichen Lieblings-Anmachspruch verraten. Die Flirts begannen mit frechen Sprüche wie «Ich würd` morgen gerne mit dir frühstücken. Soll ich dich anticken oder anrufen?» oder auch ohne besonderen Spruch, dafür aber mit viel Körpereinsatz.

Auf dem Catwalk mussten die Flirt-Anwärter mit einnehmenden Bewegungen, Augenaufschlägen und Lächeln die Jury einfangen, um den drei Herren und der Dame hinterher den Tisch für ein romantisches Candlelight-Dinner zu decken. Ganz zum Schluss fielen die Hüllen beziehungsweise Overalls, und in ihrem «Lieblings-Schlafdress» wünschten die Kandidaten ihren imaginären Partnern eine gute Nacht - mehr oder weniger zärtlich.

«Der Catwalk war das beste. Da konnte man am meisten rauslesen», sagte Flirttrainer Peter Hollinger. Ein richtiger Profi war seiner Meinung nach nicht unter den Finalisten, aber völlig untalentiert sei auch keiner gewesen. Hollinger hätte sich aber eine unterschiedlichere Kandidatenauswahl gewünscht. Gerade die Männer seien sich vom Typ her sehr ähnlich gewesen und auch in der Altersstruktur gab es kaum Unterschiede gegeben: Fast alle Teilnehmer waren in den Zwanzigern.

Insgesamt hatten sich 1100 Männer und Frauen aus fast allen Bundesländern beworben. Nur aus Sachsen-Anhalt kam keine einzige Bewerbung. Und der Berliner Kandidat bekam von seiner Freundin ein Teilnahmeverbot. «Es war ihr wohl nicht ganz geheuer, dass ihr Partner bester Flirter Deutschlands werden könnte», sagte ein Mitglied der Wettbewerbscrew.

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