Flirten, Anbandeln, Absch(l)ießen
Das große Pokern um Rooney & Co.

Alle wollen Wayne Rooney nach seinen vier EM-Toren. Aber bisher steht auf seinem Trikot "Augenblicklich nicht verfügbar". Der Grund liegt bei Rooneys Club FC Everton, der astronomische 75 Millionen Euro Ablöse fordert.

HB LISSABON. Im Mittelpunkt des Wettbietens um den genialen Torjäger steht der russische Öl-Milliardär und Eigner des Londoner Clubs FC Chelsea, Roman Abramowitsch, auf dessen Einkaufszettel jeder Star zu stehen scheint. Allerdings ist er nicht bereit, die von Rooneys Club FC Everton geforderte Ablöse auf den Tisch zu legen. "Für die Summe kriegen sie ihn nirgendwo los", sagte Chelsea-Boss Peter Kenyon und setzte 45 Mill. als Limit.

Den 18-jährigen Rooney selbst lockt Chelsea laut englischer Zeitungen mit der Traumgage von 185 000 ? wöchentlich. Möglicherweise ist das aber nicht genug. Manchester United, das nach dem Abgang von David Beckham an Vitalität verloren hat, soll dem Premier-League-Rivalen Everton 49,5 Mill. ? für den Shootingstar offeriert haben.

Die Tage des bei der EM nicht überzeugenden Beckham bei Real Madrid, das für ihn vor einem Jahr 25 Mill. ? zahlte, sollen im übrigen gezählt sein. Wie der "Daily Mirror" berichtete, möchte der englische Nationalmannschaftskapitän wieder in die Heimatstadt London zurück, um wieder bei seiner Frau Victoria sowie seinen Kindern Brooklyn und Romeo zu sein. Wie Beckham wird auch für seine Teamkollegen Steven Gerrard vom FC Liverpool und Owen Hargreaves, der Rekordmeister Bayern München trotz eines bis 2006 datierten Vertrages verlassen will, der FC Chelsea als erste Adresse genannt.

Real Madrid plant offenbar einen neuen Millionen-Coup. Das englische Massenblatt "The Sun" berichtet in seiner Montagsausgabe, der spanische Erstliga-Club wolle Weltklassestürmer Ruud van Nistelrooy von Manchester United für eine Ablöse von umgerechnet 45 Mill. ? für die kommende Saison verpflichten. Wie es weiter heißt, soll United-Manager Alex Ferguson bereit sein, die Offerte anzunehmen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des niederländischen Torjägers will Manchester dem Rivalen Chelsea Paroli bieten und Englands Jungstar Rooney abluchsen.

Fest steht der Wechsel des tschechischen Nationaltorwarts Petr Cech, der mit 22 Jahren schon großer Rückhalt seines ins EM-Halbfinale eingezogenen Teams ist, zum Abramowitsch-Club. "Das ist eine historische Sache für mich", so Czech, der zuletzt für Stade Rennes spielte.

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