Flirtvorlagen aus dem Netz
Erotik-Kick per Handy

Ein neuer Erotik-Kick verbreitet sich: heiße Anmache per SMS. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene nutzen das Handy für sexy Kurznachrichten.

dpa HAMBURG. Wem die Fantasie für heiße Liebes-Texte fehlt, der kann sich Anregungen mit den SMS-Flirtvorlagen von Anbietern wie Handy.de holen. Viele der Abonnenten hängen dann einfach ihren Namen hinter eine empfangene Kurznachricht und schicken sie weiter.

Mehr als 40.000 Kunden nutzen nach Unternehmensangaben bereits den Flirtservice des Anbieters Handy.de und lassen sich per SMS Singles vermitteln. Beim WAP-Portal Jamba kann der Nutzer mit Hilfe des SMS-Nachfolgers MMS sogar ein persönliches erotisches Fotoalbum anlegen und die Bilder dann an ein Handy verschicken.

Aber SMS-Sex ist vor allem eins: Ein Riesen-Markt. Jamba-Vorstand Oliver Samwer schätzt ihn auf fünf Millionen Euro pro Monat. Im Erotik-SMS-Chat bei Jamba beispielweise kostet jede verschickte Nachricht 1,29 Euro. "Natürlich", versichert Samwer, treffe der Nutzer hier "auf echte Frauen". Handy.de verlangt in seinen 211 Erotik-Channels zwischen 10 und 25 Cent pro SMS.

Wie die Zeitschrift Online Today berichtet, planen die Anbieter schon den nächsten Schritt: Mit der neuen UMTS-Technik werden Handys Bewegtbilder übertragen können. Beate-Uhse-Chef Otto Christian Lindemann: "In der U-Bahn mit dem Handy hinter der Zeitung sitzen und ein bisschen gucken - wenn das nicht anmacht."

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