Flow-tex-Prozess: Plädoyer am Donnerstag
Neue Ungereimtheiten im FlowTex-Skandal

Ex-Firmenchef Manfred Schmider, der sich seit Ende September am Mannheimer Landgericht verantworten muss, soll als Untersuchungshäftling ungewöhnliche Privilegien genießen. Dies berichteten am Montag die "Stuttgarter Zeitung" und der "Südwestrundfunk".

dpa MANNHEIM. So soll Schmider unbeaufsichtigt mehrere Telefonate geführt und am 4. August 2000 in einem Luxusrestaurant im südbadischen Achern gespeist haben. Schmiders Rechtsanwalt soll sich am 10. Juli 2001 unter merkwürdigen Umständen Zutritt zu den Räumen der Sonderkommission Flow-Tex verschafft haben. Er war von Polizeibeamten ertappt worden. Der Polizeipräsident habe auf eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs verzichtet, aber die Rechtsanwaltskammer in Frankfurt auf den Vorfall aufmerksam gemacht, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Am Donnerstag (6. Dezember) wird das Plädoyer der Staatsanwaltschaft im FlowTex-Prozess erwartet. Die FlowTex-Gruppe hatte mehr als 3000 nicht existente Bohrsysteme verkauft. Die Staatsanwaltschaft geht von einem strafrechtlichen Gesamtschaden von über vier Mrd. DM (2,05 Mrd Euro) aus.

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