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Flüchtlinge werden in die Wüste geschickt

Wie die spanische Menschenrechtsorganisation Pro Derechos Humanos und auch Ärzte ohne Grenzen angemahnt haben, werden derzeit in Marokko aufgegriffene Auswanderer aus Gambia, Mali und dem Senegal derzeit in der Wüste Sahara ausgesetzt, wo ihr Überleben zweifelhaf...

Wie die spanische Menschenrechtsorganisation Pro Derechos Humanos und auch
Ärzte ohne Grenzen angemahnt haben, werden derzeit in Marokko aufgegriffene
Auswanderer aus Gambia, Mali und dem Senegal derzeit in der Wüste Sahara
ausgesetzt, wo ihr Überleben zweifelhaft ist. Es wird erwartet, dass sie von
dort wieder zurück in ihre Heimat wandern. Ein katastrophaler Zustand, der
nicht nur Marokko, sondern ganz Europa in ein erbärmliches Licht rückt. Die
spanische Regierung hat derweil 200 Menschen aus dem Übergangslager in der
Exklave Melilla aufs Festland gebracht, von wo aus sie in ihre Heimatländer
gebracht werden sollen. Ein sehr kostspieliges Vorgehen. "Wäre es da nicht
vernünftiger, die Menschen, die einmal unseren Boden betreten haben, auch
hier zu integrieren?" fragt Brigitte Epouche von Pro Derechos Humanos. Aber
die Katastrophen in Pakistan und Lateinamerika, mit vielen Tausenden von
Toten haben, rücken die Aufmerksamkeit der Medien wieder in andere Teile der
Erde und die Immigranten in Marokko geraten in Vergessenheit. Im Kopf
bleiben nur die Bilder der Menschen, die weinend in Busse gefercht werden,
Frauen mit kleinen Kinder und auch schwangere Frauen. Sie müssen gehen und
wissen nicht, ob sie jemals irgendwo ankommen werden.

--
Stefanie Claudia Müller
Corresponsal/Korrespondentin

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