Fluglinie wählt Basel und Zürich als Hauptstandorte
Crossair kann mit jungen Aktien durchstarten

Die finanzielle Zukunft der Crossair AG, Basel, als nationale Schweizer Fluggesellschaft ist weit gehend gesichert. Bis zum 18. Dezember hatten Großinvestoren junge Aktien im Volumen von 2,2 Mrd. sfr gezeichnet. Damit sei der für Mindestbetrag, der für das Gelingen der Kapitalerhöhung erreicht werden müsse, bereits überschritten, sagte Crossair-Finanzchef Thomas Hofmann.

ef ZÜRICH. Die finanzielle Zukunft der Crossair AG, Basel, als nationale Schweizer Fluggesellschaft ist weit gehend gesichert. Noch nicht erfüllt sind die Zusagen von Kantonen, Städten und Gemeinden im Volumen von 407 Mill. sfr. Alleine der Kanton Zürich will für 300 Mill. sfr zeichnen, darüber kommt es am 13. Januar 2002 zu einer Volksabstimmung.

Wenn 30 % der Großaktionäre und alle Privatanleger von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen würden, könnten der Crossair noch in diesem Jahr liquide Mittel von 675 Mill. sfr zufließen. Doch von den bisherigen Privataktionären der Crossair haben nur wenige von diesem Recht Gebrauch gemacht. Ursache dafür ist, dass der Kurs für die jungen Aktien während der Bezugsfrist über dem aktuellen Börsenkurs lag.

Ab 28. Dezember 2002 sollen die jungen Aktien an der Schweizer Börse (SWX) notiert werden. Dies gilt auch für die Titel, die aus der Umwandlung der Genussscheine stammenden Titel sowie für die alten, eins zu drei gesplitteten Aktien.

Entschieden hat der Verwaltungsrat der Crossair über die künftige Aufteilung der Führungsfunktionen auf die beiden Standorte Basel und Zürich. In Zürich werden Teile der Flugoperation sowie von Verkauf und Marketing angesiedelt. In Basel befinden sich die übrigen Teile dieser Bereiche sowie die Sparten Finanzen, Controlling, Personal, Technik, Corporate Services sowie Strategie- und Netzwerkplanung. Das neue Verwaltungsgebäude der Crossair am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg ist damit voll ausgelastet.

Ferner hat der Verwaltungsrat Claudio Generali und Riccardo Gullotti zu Vertretern seines Präsidenten Pieter Bouw gewählt und den Geschäftsplan gebilligt. Der Plan "26/26" sieht die Integration von je 26 Kurz- und Langstreckenflugzeugen der Swissair in die Crossair-Flotte und den Aufbau von entsprechendem Personal vor. Die Genehmigung erfolgte unter drei Voraussetzungen. So muss die Kostenvorgabe, insbesondere beim Personal und beim Flugzeug-Leasing, eingehalten werden. Crossair darf keine Schulden der Swissair übernehmen, zudem muss die Volksabstimmung im Kanton Zürich gut ausgehen.

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