Fluglinie will sich auf rentable Routen konzentrieren
Sabena streicht Flugplan weiter zusammen

Die kriselnde belgische Fluggesellschaft Sabena wird mit Beginn der kommenden Woche den Flugplan deutlich kürzen. Routen mit zu geringer Auslastung sollten nicht mehr bedient und Kunden Flüge von Sabena-Partnern angeboten werden, erläuterte ein Sprecher der angeschlagenen Fluggesellschaft am Dienstag in Brüssel.

afp BRÜSSEL. Über dem Nordatlantik soll einer von zwei Flügen nach New York gestrichen werden. Die Verbindungen von Brüssel nach Dallas, Chicago und Montreal sollen ebenso ausgesetzt werden wie in die Hauptstädte von Mali und Burkina Faso, Bamako und Quagadougou. Innerhalb Europas sollen Sabena-Kunden nach Porto und Dublin von Partnergesellschaften transportiert werden. In Nordamerika ist American Airlines Partner von Sabena, in Europa unter anderem die portugiesische TAP und die irische Air Lingus.

Die im August präsentierten Neuordnungspläne für Sabena sahen bereits die Streichungen der Sabena-Flüge nach Tokio, Washington, Beirut, Verona, Sevilla, Faro und Belfast vor. Im Laufe des Oktobers wurde auch die Aufgabe der Verbindungen nach Moskau, Sofia und Bukarest angekündigt. Sabena steht bis Ende November unter Gläubigerschutz und greift zur Zeit auf einen Überbrückungskredit des belgischen Staats über 125 Millionen Euro (rund 244 Millionen Mark) zurück. Verschärft wurde die Krise des Unternehmens durch die Insolvenz von Swissair, die bislang 49,5 Prozent der Sabena-Anteile hält und urspünglich Sabena auch finanziell unterstützen wollte.

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