Flugzeug streifte die Startbahn und fing Feuer
Jumbo musste notlanden

Ein Jumbo-Jet der Singapore Airlines mit 388 Menschen an Bord ist nach einem Feueralarm in Neuseeland notgelandet. Alle Insassen hätten die Notlandung am Mittwoch unversehrt überstanden, sagte ein Sprecher von Singapore Airlines Deutschland. An Bord seien auch 14 Deutsche gewesen.

HB/dpa WELLINGTON/FRANKFURT/MAIN. Der Flug SQ 286 sollte von Auckland nach Singapur gehen. Das Heck habe beim Abheben die Startbahn berührt, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit. Der Pilot habe keine Chance mehr gehabt, den Start abzubrechen. Nach einigen Runden über dem Flugplatz sei die Maschine nach ungefähr 20 Minuten wieder sicher gelandet. Der Flughafen musste für etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Passagiere wurden umgebucht.

Ein Sprecher von Singapore Airlines in Neuseeland wies Angaben eines Augenzeugen zurück, wonach beim Abheben drei Meter hohe Flammen aus dem Heck geschlagen seien. Es habe nach ersten Erkenntnissen kein Feuer in der Boeing 747 gegeben, sagte er. Allerdings seien beim Unglück auf der Startbahn möglicherweise Leitungen beschädigt worden. Dadurch sei vermutlich der Feueralarm im Cockpit ausgelöst worden. An Bord waren 368 Passagiere und 20 Crew-Mitglieder.

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