Flugzeug-Unglück
Untersuchungen beginnen noch diese Nacht

Die Untersuchungen zur Ursache des Flugzeugabsturzes in Luxemburg sollen noch diese Nacht beginnen. "Es sind alle Geräte gerettet, die nötig sind, um genauere Untersuchungen vorzunehmen", sagte Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe am Mittwoch in Luxemburg dem Nachrichtensender N24.

HB/dpa BERLIN/LUXEMBURG. "Und heute Nacht noch werden die Untersuchungen beginnen." Bei dem Absturz der aus Berlin kommenden Maschine starben 20 Menschen, die meisten davon Deutsche. Zwei Menschen überlebten.

Bislang sei die Absturz-Ursache "ein großes Fragezeichen", sagte Stolpe. Es habe sich um ein verlässliches Flugzeug und um "gute qualifizierte Piloten" gehandelt. Stolpe lobte die Rettungskräfte in Luxemburg. Dass es überhaupt Überlebende des Absturzes gebe, "hat sehr viel damit zu tun, dass hier in Luxemburg sehr schnell reagiert wurde".

Der Minister äußerte tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer und kündigte Hilfe an. Für sie werde gesorgt werden, "so weit so etwas menschenmöglich ist", sagte er. "Wir werden mit Hilfe der Luxemburger morgen (Donnerstag) ein Flugzeug ab Berlin zur Verfügung stellen." Damit könnten die Angehörigen an den Ort des Unglücks reisen, wenn der Wunsch danach bestehe.

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