Flugzeugabnahmen storniert
Delta Air Lines fliegt Verluste ein

Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Air Lines leidet weiterhin schwer unter der Krise der Luftfahrt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

HB ATLANTA. Das Unternehmen machte im dritten Quartal 2001 einen Verlust von 326 Mill. $ (330,5 Mio Euro) und stornierte die Abnahme aller 29 bestellten Flugzeuge für die Geschäftsjahre 2003 und 2004, um Kosten zu sparen. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Verlust auf 909 Mill. $ von 482 Mill. $ im Vorjahr.

Delta wollte im kommenden Jahr fünf und im Jahr 2004 insgesamt 24 Boeing-Maschinen abnehmen. Die Stornierung ermöglicht eine Investitionsverringerung von insgesamt 1,3 Mrd. $ (1,32 Mrd. Euro), teilte die in Atlanta ansässige Airline am Dienstag mit. Delta zieht auch alle MD-11-Maschinen aus dem Verkehr.

Der Neunmonatsverlust je Aktie erreichte 7,46 (4) $. Den Quartalsverlust pro Aktie bezifferte Delta auf 2,67 $. Das Unternehmen hatte in der Vorjahresvergleichszeit rote Zahlen von 259 Mill. $ oder 2,13 $ je Aktie ausgewiesen. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren fiel im dritten Quartal 2002 ein Verlust von 212 (Vorjahr: 295) Mill. $ an oder 1,75 (2,43) $ je Aktie. Der Quartalsumsatz stagnierte mit 3,4 Mrd. $. Der Von Januar bis September schrumpften die Erlöse auf 10 (11) Mrd. $.

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