Flugzeugexplosion tötete 170 Menschen
Stichwort: Lockerbie

ap FRANKFURT/MAIN. Am 21. Dezember 1988 startet die Boeing 747, die "Maid of the Seas", der US-Fluggesellschaft Pan Am mit der Flugnummer PA103 vom Londoner Flughafen Heathrow. Zehn Minuten später verschwindet sie von den Radarschirmen des Shanwick Oceanic Control Center, mit dem der Pilot zu diesem Zeitpunkt in Verbindung stand, um die Freigabe zur Nordatlantiküberquerung zu erhalten.

Eine Explosion zerreißt die Maschine. Aus 10 000 Metern Höhe stürzen Trümmer auf die schottische Kleinstadt Lockerbie in der Grafschaft Dumfriesshire und töten 11 Einwohner. Alle 259 Passagiere und Besatzungsmitglieder werden getötet.

Eine Woche nach dem Attentat gibt die britische Untersuchungskommission bekannt, dass eine in einem Koffer versteckte Bombe die Katastrophe ausgelöst hatte. Drei Jahre später, am 14. November 1991, stellen sowohl die schottischen als auch die amerikanischen Behörden Antrag auf Haftbefehl gegen die Libyer Abdel Basset Ali el Megrahi und Lamen Chalifa Fhimah. Beide sollen die elektronischen Zeitzünder gekauft haben, die bei den Aufräumarbeiten in Lockerbie gefunden wurden. Nach neunmonatiger Hauptverhandlung wurde Megrahi am Mittwoch wegen Mordes schuldig gesprochen, Fhimah sprachen die Richter frei.

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