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Flugzeugwrack teilweise aus der Weser gehoben

Mit einem Kran wurden die Überreste des abgestürzten Fliegers aus dem Wasser geholt.

rtr BERLIN. Ein Schwimmkran hat das in der vergangen Woche in die Weser gestürzte Passagierflugzeug teilweise aus dem Wasser gezogen. Wegen der wieder einsetzenden starken Strömung sollte nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Bremerhaben allerdings erst am Montagabend ein weiterer Versuch unternommen werden, die Maschine ganz aus dem Fluss zu bergen. Es könne noch nicht gesagt werden, ob sich sich die Leichen der vermissten Passagiere an Bord befänden, weil die Kabine der Maschine unter der Wasseroberfläche liege, sagte der Sprecher weiter.

Das Verkehrsflugzeug war am Mittwoch vom Flughafen Bremerhaven-Luneort abgeflogen und wenige Minuten nach dem Start in die Weser gestürzt. Eine 43-Jährige überlebte den Unfall, zwei Männer starben kurz nach ihrer Bergung. Alle übrigen sechs Insassen sind wahrscheinlich tot. Am Montagnachmittag hatten Taucher Gurte an der Maschine befestigt, mit deren Hilfe das zweimotorige Flugzeug einer regionalen Fluglinie vom Flussboden gehoben werden konnte. An der fraglichen Stelle ist die Strömung durch den Gezeitenwechsel so stark, dass Tauchgänge nur alle sechs Stunden für jeweils 30 Minuten möglich sind.

Wegen der Strömung musste am Montagmittag darauf verzichtet werden, das Flugzeug gänzlich aus dem Wasser zu ziehen. Ein neuerlicher Versuch sollte nach Angaben des Polizeisprechers erst gegen 20.15 Uhr gemacht werden, weil dann die Weser wieder Niedrigwasser führe. Zusätzlich seien die Bergungsarbeiten durch starken Nebel behindert worden, sagte der Sprecher.

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