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Flutschäden: Was Mieter erwarten dürfen

In Dresden und Bitterfeld, in Pirna und Dessau, in Grimma und Meißen: Entlang der Elbe sind Hundert-tausende Mieter von der Flutkatastrophe betroffen.

Wenn das Wasser abgelaufen und der Schaden sichtbar wird, stellt sich die Frage: Wer zahlt was? Die Rechtslage ist eindeutig.

Der Vermieter trägt die Kosten für die Beseitigung von Schäden an:

- Gebäude
- Haustechnik
- Wohnung, sofern sie vertraglich zur Mietsache gehören: Parkett, Teppichboden, Fliesen, Einbauten etwa in Küche oder Diele

Der Mieter übernimmt die Kosten für Schäden an:

- Mobiliar
- Einbauten, die im Eigentum des Mieters bleiben

Der Mieter hat das Recht auf Mietminderung, so lange die Wohnung aufgrund der Hochwasserschäden nicht oder nur teilweise genutzt werden kann. Ist die Wohnung dauerhaft - jedenfalls für einen längeren Zeitraum - unbewohnbar, so hat er das Recht auf fristlose Kündigung.

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