«Focus»: Borussen können anstehende Zahlungen nicht begleichen
BVB dementiert Zahlungsprobleme

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann laut einem Medienbericht anstehende Zahlungen nicht begleichen. Der Klub wehrt sich gegen diese Behauptung.

HB BERLIN. Der börsennotierten Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» nun doch Schwierigkeiten, anstehende Zahlungen zu begleichen. So könne der mit 118,8 Millionen Euro verschuldete Verein zwei Landesbürgschaften in Höhe von 36 Millionen Euro nicht zurückzahlen und habe eine Aussetzung beantragt.

Der Klub dementierte umgehend. Diese Meldung «entbehrt jeder Grundlage», teilte der BVB am Samstagmittag mit. «Vielmehr ist die zuständige Westfalenstadion GmbH & Co KG allen Verpflichtungen gegenüber den landesverbürgten Darlehen nachgekommen.»

Laut «Focus» habe der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harald Schartau BVB-Chef Gerd Niebaum in einem Brief angemahnt, die Landesregierung halte es für geboten, zunächst eine «unabhängige Unternehmensberatung oder Wirtschaftsprüfung mit einer eingehenden Analyse der Ist-Situation sowie der Strategie und Perspektiven zu beauftragen». Das sei «absurd», ließen die Westfalen in einer Pressemitteilung wissen.

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