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„Focus“: Leo Kirch soll 300 Mill. € Steuern nachzahlen

Dem gescheiterten Medienunternehmer Leo Kirch droht eine Steuernachzahlung in dreistelliger Millionenhöhe. Das Finanzamt verlange insgesamt 300 Mill. € von Kirch, berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“.

dpa MÜNCHEN. Dem gescheiterten Medienunternehmer Leo Kirch droht eine Steuernachzahlung in dreistelliger Millionenhöhe. Das Finanzamt verlange insgesamt 300 Mill. ? von Kirch, berichtete das Nachrichtenmagazin "Focus".

Dabei handele es sich um eine Korrektur der Ertragssteuer seit dem Jahr 1993. Da Kirch seinen Filmstock zu hoch abgeschrieben habe, sei der Gewinn zu niedrig ausgewiesen worden.

Kirch habe die Filme bereits im ersten Jahr zu 80 % abgeschrieben, obwohl die Streifen teilweise 15 Jahre und länger laufen. Nach dem Zusammenbruch der Unternehmensgruppe wolle das Finanzamt jetzt rückwirkend nur noch niedrigere Sätze anerkennen. Kirch-Anwalt Wolf-Rüdiger Bub kündigte heftigen Widerstand gegen die Forderung des Finanzamts an. "Wir wehren uns mit allen rechtlichen Möglichkeiten", sagte er "Focus". Am Ende werde der Bundesfinanzhof entscheiden müssen.

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