"Förderung muss konzeptionell überprüft werden"
Kritik am deutschen Spitzensport

Hans-Ludwig Grüschow von der Stiftung Deutsche Sporthilfe will die Förderung des Spitzensports überprüfen lassen. «Eine Reihe von Weichen» müssten anders gestellt werden.

HB BERLIN. Die weitest gehend enttäuschten deutschen Medaillenhoffnungen bei den olympischen Sommerspielen in Athen haben Sportpolitiker zu kritischen Äußerungen über die Förderung des Spitzensports in Deutschland veranlasst. Der gesamte Spitzensport müsse «konzeptionell in eine Überprüfung gehen», sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Hans-Ludwig Grüschow, am Freitagabend in der ARD-Sendung «Bericht aus Berlin». Sicherlich müsse man «eine Reihe von Weichen völlig anders stellen, als das heute der Fall ist».

Der Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, Peter Rauen (CDU), sagte: «Wir haben bei einer Anhörung im Sportausschuss festgestellt, dass offenbar sehr viele talentierte junge Leute im Alter zwischen 17 bis 21 Jahren dem Sport verloren gehen. Darüber wird man sicherlich mit Blick auf die Förderung nach der Olympiade sehr dezidiert sprechen müssen.»

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