Folgen nicht absehbar
West LB schließt weltweite Rezession nicht mehr aus

Die Analysten der Westdeutschen Landesbank Girozentrale (WestLB) schließen eine US- und weltweite Rezession nach den Terror-Anschlägen am Dienstag nicht mehr aus. Mit einer Erholung der amerikanischen und der Weltwirtschaft könne wohl erst im kommenden Jahr gerechnet werden, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Die politischen und ökonomischen Folgen der Anschläge seien noch nicht absehbar, man erwarte aber einen Ölpreis von nicht nachhaltig über 30 US-Dollar. Risiken durch direkte und indirekte Produktionsausfälle seien zeitlich relativ eng begrenzt und in Relation zum Bruttoinlandsprodukt vergleichsweise gering, heißt es.

Falls die Baisse an den Aktienmärkten anhalte, wachse das Risiko von Einschränkungen des privaten Konsums insbesondere in den USA. In diesem Fall wäre dort eine Rezession nicht mehr zu verhindern. Zur Vertrauensstabilisierung sei die US-Notenbank Fed gezwungen, die Leitzinsen noch vor der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) am 2. Oktober zu senken. Man gehe von einer Reduktion der Fed Funds Rate um 0,5 Prozentpunkte auf 3,00 Prozent aus. Auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet die WestLB im Oktober einen ähnlichen Schritt.

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