Fonds sehen etwas schwach aus
Gold gibt in Europa deutlich nach

Gold hat am Dienstag im europäischen Geschäft deutlich an Wert verloren und im Verlauf mit Kursen um 350 Dollar je Feinunze das tiefste Niveau seit Mitte Mai verzeichnet.

Reuters LONDON. Die Erholung des Dollar zum Euro veranlasste einige Fonds und Spekulanten zu Gewinnmitnahmen, erklärten Händler. Der Dollar erholte sich am Dienstagnachmittag von der jüngsten Schwäche, was das in der US-Devise angeschriebene Gold für nicht in Dollar rechnende Anleger teurer macht. Der Preis des gelben Metalls fällt aus diesem Grund oft, wenn der Dollar steigt.

Ein Händler erklärte, einige Fonds sähen gegenwärtig etwas schwach aus und hätten den Anstieg des Dollar als Entschuldigung für die Liquidierung von Long-Positionen genutzt. Er fügte an: "Ich denke, die Fonds werden versuchen, es (Gold) weiter zu drücken." Die Feinunze Gold kostete zum europäischen Handelsende 351,80/352,60 nach 361,60/362,10 Dollar zum Vortagesschluss in New York. Das Londoner Nachmittagsfixing lag bei 354,25 Dollar nach 359,40 Dollar am Vormittag.

Die Veräusserung durch Fonds und Spekulanten könnte weitergehen. "Gold sieht verwundbar aus für spekulative Liquidationen von Long-Positionen, die das Metall in den kommenden Wochen auf ein Niveau von 340/350 Dollar bringen könnten," hiess es in einem Kommentar. Allerdings bleibe die Entwicklung vor allem von den Bewegungen am Devisenmarkt abhängig. Silber notierte bei 4,47/4,49 nach 4,51/4,53 Dollar in New York. Platin lag wenig verändert bei 655/660 nach 654,50/659,50 Dollar und Palladium stieg auf 175/180 von 167,50/173,50 Dollar.

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