Fonds stoßen große Posten ab
DEAG-Chef fürchtet feindliche Übernahme

Der Chef des Konzertveranstalters Deutsche Entertainment (DEAG), Peter Schwenkow, befürchtet eine feindliche Übernahme und Zerschlagung des Unternehmens.

Reuters FRANKFURT. "Es gibt offenbar einen oder mehrere Aufkäufer", sagte Schwenkow der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das zeige sich auch an dem regen Handel mit DEAG-Aktien in jüngster Zeit. Wer der Käufer sei, wisse er nicht.

Einzelne Fonds hätten in jüngster Zeit offenbar Aktien der DEAG abgestoßen, weil deren Marktkapitalisierung ein bestimmtes Mindestvolumen unterschritten habe, sagte Schwenkow in dem Interview. Die eigenständigen operativen Einheiten der Holding seien in der Summe 70 bis 80 Mill. Euro wert, während der Börsenwert der DEAG unter 25 Mill. Euro liege. Daher biete sich nach Ansicht von Banken eine Zerschlagung an.

Schwenkow hält nach eigenen Angaben derzeit 30 % an dem Neuen-Markt-Unternehmen, zu dem unter anderem die Musical-Tochter Stella Entertainment gehört.

Die DEAG-Aktien fielen am Donnerstag um 6,19 % und gingen mit 2,73 Euro aus dem Handel.

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