Fonds-Töchter bleiben selbstständig
Kooperation soll eine Milliarde Euro bringen

Die Münchener Rück und die Hypo-Vereinsbank wollen ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Feldern stark ausbauen und rechnen daraus in den nächsten fünf Jahren mit Synergie-Effekten von mehr als einer Milliarde Euro.

Reuters MÜNCHEN. Allein die Rück-Erstversicherungstochter Ergo solle 2006 an die HVB Bank-Produkte im Volumen von 1,2 Milliarden Euro vermitteln, beinahe doppelt so viel wie jetzt, teilten beide Unternehmen am Mittwoch in München mit. Die Bank solle den Ergo-Versicherungen Victoria, DKV, Hamburg-Mannheimer und DKV bis dahin zu jährlich 500 Millionen Euro an Neugeschäft verhelfen. Derzeit sei es etwa ein Drittel davon.

Bereits im nächsten Jahr sei daraus bei beiden Partnern mit Ertragseffekten von insgesamt 175 Millionen Euro zu rechnen, die sich in etwa gleich auf beide verteilten. Bis 2006 sollen diese stufenweise auf 315 Millionen Euro steigen. Konkrete Chancen für eine Zusammenarbeit sehen Münchener Rück und Hypo-Vereinsbank auch in der Finanzierung und Versicherung von Großprojekten, in der Refinanzierung, in der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Depotverwaltung. Die beiden Fonds-Töchter Activest und MEAG sollen dagegen weiter selbstständig auftreten. Die Münchener Rück ist an der Hypo-Vereinsbank mit 25,7 Prozent beteiligt, an Ergo hält sie 91,7 Prozent.

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