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Ford: Gute und schlechte Nachrichten

Die Aktie des weltweit zweitgrößten Autoherstellers verliert im Handelsverlauf rund fünf Prozent an Wert. Grund dafür sind reduzierte Gewinnerwartungen mehrerer Analysten.

Bank of America

Securities senkte die Aussichten für das laufende Jahr von 2,65 Dollar auf nur noch 2,20 Dollar. Goldman Sachs korrigierte seine Berechnung noch deutlicher von 2,70 Dollar auf 2 Dollar. Insbesondere das nachlassende Wirtschaftswachstum wirke sich belastend aus, hohe Lagerbestände seien die Folge. Immerhin gibt Goldman Sachs einen Hoffnungsschimmer: "Der Autobereich wird sich wahrscheinlich besser entwickeln als andere Branchen, wenn der Notenbank eine weiche Wirtschaftslandung gelingen sollte."



Heute wurde außerdem bekannt, dass Ford und der Reifenhersteller Firestone eine außergerichtliche Einigung mit einer Klägerin erzielt haben. Nach der Rückrufaktion von rund sechseinhalb Millionen Reifen, die für zahlreiche Unfälle verantwortlich sein sollen, haben viele Hinterbliebene und Verletzte Klagen gegen den Auto- und Reifenproduzenten eingereicht.



Im heute niedergelegten Fall verlangte eine querschnittsgelähmte Klägerin 100 Millionen Dollar Schmerzensgeld. Wie viel Geld die Unternehmen nun tatsächlich der Frau überweisen, wurde nicht bekannt. Die Gefahr, dass sich Geschädigte nach einer erfolgreichen Klage auch für eine gerichtliche Klärung entscheiden, ist allerdings nicht gebannt. Gegen die Unternehmen laufen noch einige Verfahren.

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