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Ford: Nasser lobt Entwicklungen beim Partner Mazda

Der Automobilhersteller Ford will seine Kooperation mit dem japanischen Mitbewerber Mazda offenbar verstärken. Der Konzern aus Detroit hält einen Aktienanteil von 34 % an Mazda. Ford-CEO Jacques Nasser hat in einem Brief an die Mazda-Mitarbeiter in Tokyo die Pläne des Unternehmens zu einer Umstrukturierung gelobt.

Damit räumte Nasser mit Branchengerüchten auf: Insider hatten zuletzt mehrfach behauptet, Ford sei mit dem Fortschreiten der Mazda-Reorganisation nicht zufrieden, der Prozess schreite den Amerikanern zu langsam voran. Nasser hingegen hielt sich in seiner Bewertung eher an Zahlen. Vor wenigen Tagen hat der japanische Partner Zahlen veröffentlicht. Im zu Ende gegangenen Halbjahr hat der Konzern danach einen Gewinn von 8,26 Mill. $ einstreichen können.

In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte man noch einen Verlust von 9,5 Mrd. $ ausweisen müssen. Aus dem Hause Mazda hieß es seither nur, die satte Gewinnsteigerung sei auf drastische Kostensenkungen zurückzuführen. Diese haben Fords Jacques Nasser nun wohl überzeugt. "Wir arbeiten weiter an Synergien mit Mazda, und ich stehe persönlich zu 100 % hinter dem Restrukturierungs-Konzept unseres Partners", ließ sich der CEO am Wochenende zitieren.

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