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Ford plant kein neues Sparpaket - Neue Offensive mit mindestens 45 Modellen

Köln (dpa-AFX) Der Autobauer Ford plant nach Aussage des Vorstandschefs der Ford Werke AG Bernd Mattes kein neues Sparpaket. Zugleich kündigte Mattes in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) Details zur neuen geplanten zweiten Modelloffensive an. So werde Ford in den kommenden fünf Jahren mindestens 45 neue Modelle auf den Markt bringen und damit mindestens so viele wie zur ersten Offensive zwischen 2000 und 2005. "Wir müssen in zusätzliche Nischen, weil sich die Nachfrage immer stärker auffächert", sagte Mattes.

Köln (dpa-AFX) Der Autobauer Ford plant nach Aussage des Vorstandschefs der Ford Werke AG Bernd Mattes kein neues Sparpaket. Zugleich kündigte Mattes in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) Details zur neuen geplanten zweiten Modelloffensive an. So werde Ford in den kommenden fünf Jahren mindestens 45 neue Modelle auf den Markt bringen und damit mindestens so viele wie zur ersten Offensive zwischen 2000 und 2005. "Wir müssen in zusätzliche Nischen, weil sich die Nachfrage immer stärker auffächert", sagte Mattes.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir beispielsweise einen Minivan brauchen. Außerdem wird das Segment der kleinen Geländewagen und der offenen Fahrzeuge immer wichtiger", fügte er hinzu. Der Konzern werde überall dort einsteigen, "wo profitables Wachstum zu erwarten ist". Eingeleitet werde die zweite Offensive vom neuen "Focus".

Eine neue große Sparrunde wird es nach den Worten von Mattes in absehbarer Zeit nicht geben. "Wir konzentrieren uns auf die Restrukturierung in unserem Unternehmen, die im laufenden Jahr zu einer Kostenreduktion von 450 Mill. $ geführt hat", sagte der Manager. Gleichwohl gebe es noch Sparpotenzial bei den Materialkosten und durch eine bessere Nutzung von Synergien. "Unsere Vereinbarungen mit den Arbeitnehmern laufen bis Ende 2005. Wenn wir gemeinsam mit den Arbeitnehmern zwischenzeitlich Chancen zur Effizienzsteigerung sehen, die Sinn machen, so werden wir das auch tun." Geplant seien aber keine dramatischen Maßnahmen, sondern es gehe um die "permanente Anstrengung, Dinge zu verbessern."

Das Thema Überkapazitäten, mit dem andere Hersteller in Europa zu kämpfen haben, spielt unterdessen laut Mattes bei Ford keine Rolle. Der Konzern den Anpassungsprozess hinter sich. "Wir haben seit 1999 die Zahl der Werke von elf auf sechs reduziert und die Kapazität von 2,2 Mill. Fahrzeugen im Jahr auf 1,6 Millionen. Unsere Werke sind gut ausgelastet."

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