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Ford: UBS Warburg rät zum Verkauf

In diesem Jahr dürfte die Dividende bei Ford noch sicher sein, ob das Niveau dauerhaft gehalten werden kann, steht laut der UBS Warburg jedoch in Frage.

Das schwierige Branchenumfeld, sinkende Marktanteile und die voraussichtliche "Cash Burn rate" zehren an der Gesundheit des zweitgrößten US-Autoherstellers. "Bei der Entscheidung Ford-Aktien zu kaufen, sollte man nicht auf die attraktive Dividendenrendite von fünf Prozent setzen", rät Saul Rubin von der UBS Warburg. Letztendlich dürfte eine Dividendensenkung um mindestens 40 Prozent bevorstehen. Um einen effizienten Geschäftsbetrieb zu garantieren, benötigt Ford liquide Mittel von fünf bis 10 Milliarden Dollar. Tatsächlich dürften die liquiden Mittel jedoch bis zum Jahresende auf nur noch 2,1 Milliarden Dollar absacken. Selbst ohne die Dividendenauszahlung von 2,2 Milliarden Dollar, würden die Barmittel weit unter einem gesunden Niveau liegen, hies es bei UBS Warburg. "Selbst wenn Ford die Dividendenpolitik aufopfert, dürfte die Qualität der ausstehenden Verbindlichkeiten durch die Kreditagenturen abgestuft werden", warnt Rubin. Die Betriebskosten unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig für ein gesundes Niveau an Betriebskapital zu sorgen, ist in einem schwachen Branchenumfeld nicht gerade einfach. Die Aktie wird auf "verkaufen" abgestuft. Das Kursziel sinkt von 22 auf 20 Dollar.

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