Forderung von einer Million Mark
Schreiber will Deutschland verklagen

Der in Kanada lebende deutsche Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber will die Bundesrepublik auf Schadenersatz verklagen.

ddp BERLIN. Der oberste kanadische Gerichtshof habe den Weg dafür frei gemacht, auf gerichtlichem Wege eine Million Mark zu fordern, sagte Schreiber am Freitag dem Rundfunksender Antenne Bayern. Der Hintergrund: Schreiber war auf Ersuchen Deutschlands vorübergehend in Kanada inhaftiert worden, gegen Kaution jedoch auf freien Fuß gekommen.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg wirft dem bayerischen Kaufmann Bestechung und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit einer Panzerlieferung an Saudi-Arabien während des Golfkriegs 1991 vor. Schreiber gilt als Schlüsselfigur in der CDU-Parteispendenaffäre. Er hatte nach seiner Inhaftierung eine Zivilklage gegen die Bundesrepublik erhoben. Diese war in erster Instanz abgewiesen worden. Nach Angaben Schreibers hat ihm das Berufungsgericht nun erlaubt, die Bundesrepublik zu verklagen.

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