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Foris legt Zehn-Punkte-Programm für Neuen Markt vor

Das Unternehmen, das gegen die so genannte Penny-Stock-Regelung der Deutschen Börse geklagt hatte, schlug in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung unter anderem die Aufspaltung des Neuen Marktes in zwei Segmente vor.

vwd BERLIN. Dabei sollen die Unternehmen, die jünger als fünf Jahre sind oder Verluste aufweisen, von den profitablen Unternehmen getrennt werden, die ihre Start-Up-Phase hinter sich haben. Zudem setzt sich der Prozessfinanzierer für testierte und vergleichbare Quartalsberichte sowie ein höheres Maß an Tranzparenz ein.

Letzteres soll zum Beispiel durch die umgehende Veröffentlichung von Kauf und Verkauf von Aktien durch Fonds und Banken gewährleistet werden. Auch Journalisten und Analysten sollten nach Auffassung des Unternehmens bei jeder Veröffentlichung den eigenen Aktienbestand angeben und mit einer Frist von vier Wochen nach Veröffentlichung weder kaufen noch verkaufen dürfen. Ähnliche Angaben sollten auch Quartalsberichte in Bezug auf Vorstandsmitglieder sowie deren Partner und Kinder beinhalten. Aufsichtsräte sollten dem Papier zufolge gar keine Aktien des von ihm kontrollierten Unternehmen halten.

Kritisch beurteilt Foris auch die gegenwärtige Praxis bei Ad-hoc-Mitteilungen. Diese sollten die konkreten Auswirkungen auf das prognostizierte Jahresergebnis und die einzelne Aktie mit der Veränderung zur letzten Prognose ausweisen. So ließen sich die Meldungen auf tatsächlich kursrelevante Mitteilungen reduzieren.

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